Odense – eine dänische Stadt an der deutschen Grenze
Odense ist auf Grund seiner geografischen Lage ein strategisch wichtiger Punkt am Übergang zwischen der Nordsee und der Ostsee. Die dänische Metropole gehört zum Verwaltungsbezirk Syddanmark und weist eine Größe von rund 304 Quadratkilometern auf. Laut den aktuellen Statistiken des Jahres 2010 besitzt sie etwa 166.000 Einwohner.
Die Geschichte der dänischen Stadt Odense lässt sich nachweislich bis ins Jahr 988 zurück verfolgen. Die Historiker gehen davon aus, dass sie eine erste Blüte zur Zeit der Wikinger erlebt hat. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts avancierte sie zur zweitgrößten Stadt Dänemarks. Sie ist Heimat des Märchendichters Hans Christian Andersen und wurde schon sehr früh industrialisiert. Heute sind dort vor allem Unternehmen aus der Lebensmittelbranche, der Textilindustrie, des Schiffbaus sowie aus dem Bereich Motorenbau und Elektrotechnik zu finden. Auch ein in ganz Europa bekannter Blumenversand hat dort seinen Stammsitz.
Wer Odense privat oder dienstlich einen Besuch abstattet, der wird über die vielen Radwege staunen. Das Fahrrad stellt hier das zweitwichtigste Verkehrsmittel nach den motorisierten Straßenfahrzeugen dar. Odense ist Haltepunkt für wichtige internationale Schienenverbindungen. Wer Odense auf dem Luftweg erreichen möchte, der muss den Flughafen Kopenhagen benutzen und von dort aus mit dem Zug weiter fahren. Über die vielen jugendlichen Reisebegleiter muss man sich an dieser Stelle nicht wundern, denn Odense besitzt eine Universität und ist Heimat der Schauspielschule, einer Hochschule für Sozialwesen sowie einer Ingenieurhochschule.