Zukunftsimmobilie Flensburg

Die Architektur der Zukunftsimmobilie Flensburg Handyfabrik

ArchitekturSchon auf den ersten Blick fallen die Glasfronten der Produktionshallen und Lagerbereiche auf. Sie sorgen dafür, dass reichlich natürliches Licht einfallen kann und man als Betreiber von kräftigen Einsparungen bei den Beleuchtungskosten profitieren kann. Die Produktions- und Lagerbereiche sind nicht einmal zwei Vollgeschosse hoch. Damit fügen sie sich perfekt in die eher kleinstädtisch wirkende Umgebung des Südens von Flensburg ein. Einzig das Verwaltungsgebäude ist etwas höher ausgefallen. Es bringt 3,5 Geschosshöhen mit und ist den Produktionsbereichen in T-Form vorgelagert.

Die aus dem Jahr 1998 stammenden Gebäude sind top in Schuss. Sie stellen eine Lagerfläche von 8.130 Quadratmetern zur Verfügung. Der derzeitige Produktionsbereich umfasst eine Grundfläche von 10.770 Quadratmetern. Das Verwaltungsgebäude und alle sonstigen Bereiche weisen eine Nutzfläche von rund 15.000 Quadratmetern auf. Auch hier sorgen große Fensterbänder dafür, dass beim Arbeiten so wenig wie möglich Kunstlicht benötigt wird, was sich wiederum positiv auf die Betriebskosten auswirkt.

Die Dächer sämtlicher zum Objekt gehörenden Gebäude sind als Flachdach ausgelegt. Das hat natürlich einen entscheidenden Vorteil, wenn man an das Potential der umweltfreundlichen Energieerzeugung denkt. Von April bis September sind hier im Schnitt mindestens fünf Stunden Sonnenschein pro Tag zu verzeichnen. Das sorgt bei einer derart großen Fläche für eine enorme Ausbeute. Eine Solaranlage dürfte sich also sehr schnell wieder amortisiert haben.